Am 21. Dezember 2024 lädt Team Hennef zur Friedensdemo in Siegburg ein – eine kraftvolle Mahnwache, die unter dem Motto
„Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“, inspiriert von Reinhard Mey, steht. Der Treffpunkt für dieses wichtige Ereignis hat sich geändert: Wir treffen uns um 16:00 Uhr in der Neue Poststraße 16, Siegburg, vor dem Amtsgericht.
Warum ist diese Mahnwache so wichtig?
Die Welt steht am Rande einer gefährlichen Eskalation. Die Diskussion über die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine hat international für Spannungen gesorgt. Bundeskanzler Olaf Scholz hat eine Lieferung dieser Raketen abgelehnt, um eine Eskalation im Ukraine-Konflikt zu vermeiden. (Financial Times)
Inmitten dieser Spannungen hat Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU und Kanzlerkandidat der Union, vorgeschlagen, Russland ein Ultimatum zu stellen: Sollten die Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine fortgesetzt werden, solle Deutschland die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern in Betracht ziehen. Diese Position hat zu intensiven Debatten geführt, wobei Merz betont, kein Ultimatum gestellt zu haben, sondern Bedingungen für eine mögliche Lieferung formuliert zu haben. (Reuters)
Gleichzeitig hat Russland nach eigenen Angaben eine neue ballistische Rakete mittlerer Reichweite gegen Ziele in der Ukraine eingesetzt. (Financial Times)
Diese Entwicklungen zeigen, wie schnell regionale Konflikte globale Dimensionen annehmen können. Die Gefahr einer weiteren Eskalation ist real und betrifft uns alle. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass wir uns für friedliche Lösungen einsetzen und den Dialog fördern.
Was erwartet euch?
Die Mahnwache ist eine Gelegenheit, sich solidarisch zu zeigen und ein starkes Symbol für den Frieden zu setzen. Bringt gerne Gedenkkerzen, Trauerkerzen oder Blumen mit, um eure Unterstützung für die Botschaft der Mahnwache auszudrücken. Gemeinsam werden wir uns daran erinnern, dass es immer Alternativen zur Gewalt gibt.
Werdet Teil einer Bewegung
Diese Veranstaltung ist nicht nur eine Mahnwache – sie ist ein Aufruf zum Handeln. Gemeinsam können wir für eine Welt einstehen, die auf Verständnis, Respekt und Dialog basiert. Ob ihr bereits Teil unserer Bewegung seid oder einfach neugierig, wir freuen uns über jede Unterstützung.
Weitere Informationen und Hintergründe zu unseren Zielen findet ihr auf unserer Website: www.team-hennef.de. Schließt euch uns an und setzt mit uns ein Zeichen für eine friedlichere Zukunft.
Keiner will sterben, das ist doch klar wozu sind denn dann Kriege da? Herr Präsident, du bist doch einer von diesen Herren du musst das doch wissen kannst du mir das mal erklären? Keine Mutter will ihre Kinder verlieren und keine Frau ihren Mann also warum müssen Soldaten losmarschieren Um Menschen zu ermorden – mach mir das mal klar wozu sind Kriege da?
Herr Präsident, ich bin jetzt zehn Jahre alt und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald. sag mir die Wahrheit, sag mir das jetzt wofür wird mein Leben aufs Spiel gesetzt? Und das Leben all der andern – sag mir mal warum sie laden die Gewehre und bringen sich gegenseitig um sie stehn sich gegenüber und könnten Freunde sein doch bevor sie sich kennenlernen, schießen sie sich tot Ich find das so bekloppt, warum muss das so sein?
Habt ihr alle Milliarden Menschen überall auf der Welt gefragt, ob sie das so wollen oder geht′s da auch um Geld? Viel Geld für die wenigen Bonzen, die Panzer und Raketen bauen und dann Gold und Brillanten kaufen für ihre eleganten Frauen oder geht’s da nebenbei auch um so religiösen Twist dass man sich nicht einig wird welcher Gott nun der wahre ist?
Oder was gibt′s da noch für Gründe die ich genauso bescheuert find‘ na ja, vielleicht kann ich’s noch nicht verstehen wozu Kriege nötig sind ich bin wohl noch zu klein ich bin ja noch ein Kind
Writer(s): Udo Lindenberg Lyrics powered by www.musixmatch.com
Ich denk, ich schreib euch besser schon beizeiten Und sag euch heute schon endgültig ab Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab!
Ich lieb die beiden, das will ich euch sagen Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht Und die, die werden keine Waffen tragen Nein, meine Söhne geb ich nicht Nein, meine Söhne geb ich nicht
Ich habe sie die Achtung vor dem Leben Vor jeder Kreatur als höchsten Wert Ich habe sie Erbarmen und Vergeben Und, wo immer es ging, lieben gelehrt!
Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht Sind′s wert, dafür zu töten und zu sterben Nein, meine Söhne geb ich nicht Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht
Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter Nicht für euch hab ich manche Fiebernacht
Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden Und kühlt ein kleines glühendes Gesicht Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden Nein, meine Söhne geb ich nicht Nein, meine Söhne geb ich nicht
Sie werden nicht in Reih und Glied marschieren Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt Auf einem gottverlass′nen Feld erfrieren Während ihr euch in weiche Kissen setzt
Die Kinder schützen vor allen Gefahren Ist doch meine verdammte Vaterpflicht Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren Nein, meine Söhne geb ich nicht Nein, meine Söhne geb ich nicht
Ich werde sie den Ungehorsam lehren Den Widerstand und die Unbeugsamkeit Gegen jeden Befehl aufzubegehren Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit
Ich werd sie lehr’n, den eig’nen Weg zu gehen Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht Vor keinem als sich selber g′radzustehen Nein, meine Söhne geb ich nicht Nein, meine Söhne geb ich nicht
Und eher werde ich mit ihnen fliehen Als dass ihr sie zu euren Knechten macht Eher mit ihnen in die Fremde ziehen In Armut und wie Diebe in der Nacht
Wir haben nur dies eine kurze Leben Ich schwör′s und sag’s euch g′rade ins Gesicht: „Sie werden es für euren Wahn nicht geben“ Nein, meine Söhne geb ich nicht Nein, meine Söhne geb ich nicht
Writer(s): Reinhard Mey Lyrics powered by www.musixmatch.com